24. Juli 2014

Singlesein - Segen oder Fluch?

*hach* Es ist doch immer wieder schön auf seinen Beziehungsstatus reduziert zu werden.

Und langsam muss ich mich darüber mal auslassen.

Ich glaube, ich sollte aber im Vorraus noch erklären, dass ich in einem relativ konservativen christlichen Umfeld groß geworden bin. Bzw. eigentlich doch nicht. Von meiner Kindheit weiß ich kaum noch was. Meine Erinnerungen fangen so mit 15/16 an, als ich aus meinem Elternhaus ausgezogen bin und 500km weiter zu meinem Bruder gezogen bin. Die Gründe sind für dieses Thema unwichtig. Die Kirchengemeinde meiner Eltern war - soweit ich mich erinnern kann - ziemlich locker und frei. Bloss die Gemeinde meines Bruders, in der ich dann gelandet bin, war jedoch recht streng. Es geht gerade auch nicht darum, was genau die ganzen "Du sollst!" und "Du darfst nicht!" genau waren, oder was die Vor- und Nachteile der Gemeinde waren (es gibt wirklich beides!). Nur jetzt im Nachhinhein merke ich, wie sehr mich die Zeit in letzterer Gemeinde doch geprägt hat, eben weil das meine ersten bewussten Erinnerungen meines Lebens sind, aber auch weil die Einflüsse in der Pubertät nunmal prägend sind. Auch hier sei gut oder schlecht dahingestellt. Das ist einfach so ein kleiner und kurzer Ausflug in meine Hintergrundgeschichte, um doch vielleicht etwas mehr nachvollziehen zu können, warum ich so ticke. Ach, und als Vorwarnung, dieser Post wird sehr christlich angehaucht sein. Gott ist in letzter Zeit immer wichtiger in meinem Leben geworden und ich finde das eine sehr positive Entwicklung. Also, nicht wundern, warum ich plötzlich mit sehr frommen Phrasen, wie "Gott meine ganze Kraft und Energie geben", ankomme. Ich weiß zwar nicht, ob ich wirklich darauf eingehen werde, zumindest in meinem Kopfkonzept wird es darum gehen. Was das Schreibergebnis sein wird, kann ich jetzt noch nicht sagen.
Und um es nocheinmal klar zu stellen, ich möchte weder schlecht über meine alte Gemeinde reden, noch irgendwelche Vorurteile verbreiten. Ich möchte ganz sachlich, hoffentlich gelingt mir das, von meinen persönlichen Erfahrungen erzählen.

So. Viel Vor-Blabla, jetzt kanns ja losgehen.
Wie gesagt, ich habe das Gefühl, dass ich vor allem von Leuten aus meinem alten Umfeld und von meiner Familie einfach aufs Singledasein reduziert werde. Und es regt mich auf. Ich mein, bin ich wirklich nur die alleinstehende Frau? Gibts wirklich nichts anderes, was vielleicht besonders an mir ist? Wobei Singles in der heutigen Zeit ja schon gar nichts mehr besonderes ist. 2011 lebte mittlerweile jeder Fünfte allein (http://www.abendblatt.de/vermischtes/article2335551/Zahl-der-Singles-in-Deutschland-auf-dem-Hoechststand.html). Das sind 20%! (Ja, zugegebenermaßen sieht das in christlich-konservativen Kreisen etwas anders aus.) Meiner Meinung nach ist es heutzutage gar nichts außergewöhnliches mehr Single zu sein. Aber trotzdem fühle ich mich oft genau deswegen sozial geächtet. Okay, das ist jetzt ein ziemlich heftiger Ausdruck, aber im Endeffekt läuft es darauf hinaus!
(Ich werde im Nachfolgenden für die "Mitmenschen aus meinem alten Umfeld und meine weitläufige Familie und Verwandtschaft" mit dem Pronomen "Sie" umschreiben. Es ist eben einfacher. Und nicht so lang. Die Reaktionen meines Umfelds teilen sich nunmal in zwei Gruppen. Die Reaktionen von den Mitmenschen aus meinem alten Umfeld und meine weitläufige Familie und Verwandtschaft und die des ganzen Restes. Das ist schon fast unheimlich vorraussehbar.)
Okay. Ich bin also 25. Ich hatte noch nie einen festen Freund. Und ja, ich zeige in letzter Zeit viel öfter mal was von meiner komplizierten und komplexen Persönlichkeit. Das ist auch nicht einfach. Weder für Sie noch für mich. Dadurch bin ich unangenehmer, nicht mehr so überangepasst und auch etwas aufmüpfig. Es ist fast so, als pubertiere ich viel zu spät und werde erst jetzt erwachsen. Das bringt Sie doch zum Nachdenken. Was stimmt bloss nicht mit der? Die ist doch nicht ganz normal! Wie kann man nur so verkorkst sein? Wie schlimm muss die sein, damit sie keiner heiraten will?
Der Vorstellung einer guten Frau ist, dass sie sobald sie 18/19 ist, eine KKK-Frau wird. Kirche, Kinder, Küche. Und dementsprechend wählt man auch seine Ausbildung. Studium ist doch sowieso nur Zeitverschwendung. Am besten wird man Krankenschwester oder Arzthelferin (Verzeihung, mir fallen gerade die neudeutschen und politisch korrekten Bezeichnungen dafür nicht ein.). Denn das ist schön praktisch, man kann es in der Kindererziehung sehr gut gebrauchen, man wird intelektuell nicht arg herausgefordert, dafür werden die sozialen Kompetenzen sehr gut trainiert. Hat also nur Vorteile!
Wobei ich diese Vorstellung für dumm halte. Ganz ehrlich, wer in seinem Leben keine anderen Ziele hat, als jung zu heiraten und Kinder zu bekommen, der sollte es eher nicht tun. Es gibt solche Frauen, die wirklich dazu berufen sind und dann ist es ein Fehler es nicht zu tun, aber zur Zeit denke ich, dass die eher in der Minderheit sind. Wir als Frauen haben heutzutage endlich so viele Möglichkeiten und Potential die Welt zu verändern und zu verbessern, aber statt dessen verschanzen wir uns hintern Herd in unsere kleine Kuschelwelt. Aber was tun wir dann, wenn die Kinder dann aus dem Haus sind, wir keine Ausbildung haben und durch den ganzen Erziehungsstress unserer glorreichen Zukunft uns so von unserem Partner entfernt haben, dass wir noch nicht mal mehr darüber reden können, wie es uns gerade wirklich geht und was uns beschäftigt? Das wäre eine perfekte Grundlage für eine ausgewachsene Midlifecrisis. Mal ganz davon abgesehen, wenn wir selber keine Träume, Ziele, Perspektiven und Persönlichkeit haben, da wir uns nicht die Zeit genommen haben diese zu entwickeln, weil wir zu sehr mit Heiraten und Kinderkriegen beschäftigt waren, was geben wir dann eigentlich an unsere Kinder weiter? Wie sollen wir denen dann helfen ein verantwortungsbewusster Erwachsener zu werden, wenn wir das selber nicht hinkriegen? Wie können wir denen ein gutes Vorbild sein?

Aber zurück zum Singledasein. Ist eine pseudoglückliche Familie wirklich alles? Hat das Leben nicht mehr zu bieten? Ist es wirklich ein Traum oder doch eher ein Alptraum unter der Haube zu sein, bevor man überhaupt die Zeit und Freiheit hatte eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln?
Wo bleibe ich als Person in dem ganzen? Mit meinen Wünschen, Gaben, Einzigartigkeiten und Bestimmung?

Ich möchte auch gar nicht sagen, dass Ehe und Familie sehr viel ätzender ist als das Singlesein. Es gibt wirklich kein Richtig und kein Falsch! Weder Ehe noch Single ist der einzige richtige Weg. Es gibt nur ein Anders. Es hat beides sehr viele Vorteile, aber auch sehr viele Nachteile. Und nur weil Singles anders leben und andere Prioritäten haben, bedeutet das noch lange nicht, dass man sein Leben nicht auf die Reihe kriegt und ein völliger Versager ist, weil man mit 25 immer noch nicht verheiratet ist.

Sehr lange Zeit hasste ich Hochzeiten. Es war einfach grausam jedes Jahr aud durchschnittlich drei bis vier Hochzeiten zu sein. Alleine als Gast zu sein. Und dann die mitleidigen Blicke. Die Kupplungsversuche. Das Getuschel. Und dann die Traupredigt. "Es ist nicht gut, dass der Mensch alleine ist." "Wer eine Frau gefunden hat, hat etwas gutes Gefunden." "Sieh an, das Brautpaar hat endlich seine bessere Hälfte gefunden." "Ist es nicht süß, wie sie sich gegenseitig vervollständigen?" "Da kommen mal niedliche Kinder." "Wurde aber auch Zeit, dass die beiden endlich heiraten, er ist ja schon 23!" "Und Gott schuf Eva. Sie war Adams Gegenstück. Seine Gehilfin. Ohne ihr fehlte ihm etwas." "Seid fruchtbar und mehret euch!"
Ernsthaft?!? Bin ich jetzt falsch, weil ich noch alleine bin? Bin ich jetzt nicht gut, weil ich alleine bin? Bin ich nur ein halber Mensch, weil ich keine bessere Hälfte gefunden habe? Bin ich zu egoistisch, um mein Leben mit meinem "Seelenpartner" zu teilen? Finde ich Kinder doof und will mich deswegen möglicherweise gar nicht vermehren? Was für ein furchtbarer und anspruchsvoller Mensch muss ich sein, damit ich mit 25 immer noch niemanden gefunden habe, mit dem ich den Rest meines Lebens verbringen möchte?

Bin ich wirklich so ein schlechter Mensch, so eine totale Fehlkonstruktion?

Ich möchte nicht alles auf Sie schieben. Die Gesellschaft macht es einem auch nicht einfach. Ich werde andauernd von meinen Arbeitskollegen komisch angeschaut, wenn ich den erzähle, dass ich noch nie einen Freund hatte. Man muss ja nicht unbedingt gleich verheiratet sein, aber zumindest einen Freund haben. Hollywood erzählt mittlerweile ja auch nur noch, dass man als Single hoffnungslos gescheitert ist und dass eine fest Beziehung DER Schlüssel zum glücklichsein und zum Happy End ist. Ich rege mich öfter darüber auf, dass so mancher nur in einer Beziehung ist, damit er nicht sagen muss, dass er Single ist. Die Frau mag ja nett sein. Aber so richtig was dauerhaftes ist es sowieso nicht. Aber Hauptsache man hat eine Freundin.
Naja, aber wenn man so aufgewachsen ist, so geprägt worden ist, fällt es nun mal schwer sich einzugestehen, dass es auch andere Möglichkeiten gibt glücklich zu werden. Oder dass es nicht unbedingt die oberste Prorität im Leben hat. Bei manchen Leuten habe ich das Gefühl, als ob sie Erfolg durch gut erzogene Kinder und Reichtum definieren. Ganz nach dem Motto: "Mein Haus, mein Auto, meine hochintelligenten Kinder." Da ich aber beides - Reichtum und Kinder - nicht habe, bin ich zwangsläufig das Letzte. Schlecht erzogen, gestört, sozial unkompetent, unerfüllt und natürlich unglücklich.
Das wirft doch aber nur noch mehr Fragen auf! Kann ich erst glücklich werden, wenn ich endlich verheiratet bin? Kann ich nur ein gottgefälliges Leben leben, wenn ich endlich gezähmt unter der Haube stecke? Kann sich mein Charakter nur veränder, wenn ich mit jemandem ein Bett teile und dadurch in "Gottes Intensivtonwerkstatt" bin, wo er mich nur durch die Hilfe meines Ehepartners und den dadurch resultierenden Konflikten zu der Person verändern kann, die ich eigentlich sein sollte? Ist die Zeit, die ich in der "Wartezone" verbringe nicht lebenswert?

Das macht mich unglaublich wütend! Ein Ehepartner ist nicht das Ticket zum Glücklichsein! Ein Ehepartner ist nicht die Lösung aller Probleme! Ein Ehepartner macht mich nicht zu einer ganzen Person! Eine Ehe ist nicht das Ziel des Lebens!!

Wenn ich mein Leben jetzt nicht auf die Reihe bekomme, wird ein Partner daran nichts ändern. Wenn ich mich jetzt hasse, wird mein Partner auch nichts daran ändern können. Wenn ich jetzt Probleme mit meiner Familie und Freunden habe, werden die sich nicht in Luft auflösen, nur weil ich plötzlich ein Ring am Finger habe. Wenn ich jetzt todunglücklich und depressiv bin, wird mein Partner auf Dauer auch nichts ändern können.

Mein Glück muss einen anderen Grund haben. Etwas, das nicht abhängig von dem Ring, vom Wetter, von der aktuellen Politik, von meiner Gesundheit oder sonst was ist. Sonst bleibt das Leben ein unbeständiges Auf und Ab, das bei jedem kleinsten Windstoß und Widerstand umkippt.
Okay, und jetzt kommt die Predigt.
Die Lösung ist nunmal nicht eine Hochzeit, sondern eine lebendige Beziehung zu dem einzig lebendigen Gott. Denn der ändert sich nie. Der ist die Beständigkeit, die rote Linie, der einzige Halt im Leben. Die Welt ändert sich, das Umfeld ändert sich, ich selber ändere mich (und das ist auch sehr gut so!), aber Gott war und ist und wird immer der Gleiche sein. Und den Lebensinn und das Glück, das ich in ihm gefunden habe, ist überhaupt nicht abhängig von den äußeren Umständen.

Das ist das wichtigste. Und solange ich die Beziehung zu Gott nicht auf die Reihe bekomme, sollte ich den Rest lieber hinten anstellen.
Diese Beziehung ist aber kein Rundum-Sorglos-Paket. Das Leben ist an sich genauso scheiße wie vorher. Nur habe ich jetzt die Hoffnung, dass die Welt nicht untergeht, nur weil ich wieder was verbockt habe. Ich weiß auch ganz genau, dass ich es nicht alleine auf die Reihe kriegen muss, sondern göttliche Hilfe habe. Trotz allem können Beziehungen kaputt gehen. Trotz dieser Beziehung kann ich meine Familie zerstören. Trotz allem bin ich genauso menschlich und fehlerhaft wie alle anderen Menschen in dieser kaputten Welt.

Ähm. Jetzt bin ich vor lauter predigen vom Thema abgekommen.
Was ich mit diesem Post sagen will. Kupplungsversuche sind zum kotzen, aber überlebbar. Aber diese Vorstellungen und Erwartungen die von Denen an mich ran getragen werden, die tun manchmal richtig weh. Vor allem, weil Sie mich gar nicht kennen. Und überhaupt keine Ahnung haben, was bei mir gerade los ist und was mir gerade hilft und was mich zutiefst betrübt und verletzt.
Ja, ich möchte eines Tages heiraten. Und ganz viele Kinder bekommen, die hoffentlich genauso anders sind wie ich. Aber zur Zeit ist das eine nicht ganz so kluge Idee. Ich will und werde nicht perfekt sein, wenn ich dann endlich den Mann meiner Träume treffe, aber ich sollte einige Dinge vorher klären und beiseite räumen, weil die eine Beziehung unnötig belasten würde. Das tun diese Dinge jetzt schon in den Beziehungen mit Freunden und Familie. Vielleicht bin ich ja besonders gestört, aber ich bin nicht falsch und vor allem kein Fehler, nur weil ich bis jetzt nicht dem superheiligen Standard eines gut erzogenen Mädchens entspreche!! Vor mir liegt nur mein Weg. Und nicht der Weg, den mir andere gerne vorschreiben würden.
Vielleicht nehme ich mir auch zu viel vor. Ich weiß nicht genau, ob man je bereit für eine Beziehung ist. Aber selbst wenn dieser Aspekt nicht wäre, wäre ich vermutlich immer noch nicht verheiratet. Ich hatte bis zwar jetzt eine große Auswahl. Zugegebermaßen. Aber dann meistens von dem gleichen Typ Mann. Ich will aber etwas anderes. Vielleicht bin ich anspruchsvoll. Meiner Meinung nach ist das aber eine doofe Entschuldigung, seine Ansprüche runterzuschrauben, nur weil die Zeit drängt. Und dann bis dass der Tod uns scheidet mit den Wenns und Hättes leben zu müssen.
Und ganz nebenbei ist mein Leben als Single viel zu voll, als dass ich mich Hals über Kopf in eine Partnersuche stürzen könnte.Außerdem bin ich noch nicht so belastbar, wie ich sein wollte, also muss ich genau abwägen, was ich mache und was ich verschiebe und was ich verneine. Das ist ein schwieriger Prozess für mich, weil ich nun mal echt gerne helfe und eher ein Anpacker als Stuhlkreisquatscher bin. Bloss frage ich mich dann abends, warum ich so fertig bin oder werfe mir vor, warum ich schon wieder ja gesagt habe, obwohl mein Kopf oder Rücken nein sagen wollte.
Ich kenne da so Mädels, deren erstes und einziges Thema Partnersuche und Hochzeit ist. Das ist nervig. Die sind auch zu nichts anderes zu gebrauchen. Ich kann damit nichts anfangen. Also, nicht dass meine Hochzeit schon seit Jahrzehnten mit einigen Änderungen fest steht. Irgendwie bin ich doch ein wenig Mädchen. Bloss habe ich einen Vollzeitjob, Freunde, Orchester, Gemeinde, Hobbys und zu schnell gelangweilt, als dass ich immer den gleichen Mist wiederkaue. Und ganz ehrlich, wie sähen die einzelnen Bereiche ohne Singles aus? Ich habe jetzt die einzigartige Möglichkeit alles mögliche auszuprobieren, alles mögliche zu bereisen und mehr oder weniger mich überall zu engagieren, weil ich meinen Terminplan nicht um eine andere Person herumorganisieren muss oder will. Ich habe einfach die Zeit. Und das ist auch gut und gesund so! Wenn ein Familienvater so einen Terminplan wie ich hätte, würde ich mir Gedanken um ihn und seine Beziehungen machen. Alles hat seine Zeit und jedes Vorhaben seine Stunde. Aber bis es bei mir soweit ist, habe ich keine Lust in der Wartezeit von Jugendgottesdiensten über Singlefreizeiten zu Internetcommunitys zu eilen. Und Gott wird für den Richtigen sorgen. (Ich möchte auch anmerken, dass es auch nicht nur den EINEN Richtigen gibt. Das wäre total bescheuert. Wenn sich nur eine Person auf der Welt "falsch" entschiede und nicht DEN Richtigen nähme, sondern einen anderen, käme das ganze Gleichgewicht auf der Erde durcheinander. Dazu ist Gott viel zu sehr ein Gott der zweiten Chance. So ist er nun mal. Und unheimlich geduldig. Der gibt nicht auf, keine Angst! Egal wie viele Richtige du ablehnst.) Wenn also ich von mir aus etwas an den Haaren herbeiziehe, geht es doch eh in die Hose. Dann lasse ich es lieber ihn machen, der kann es sowieso viel besser und da hat einen ganz anderen Überblick auf die ganzen Möglichkeiten. Und solange genieße ich mein Leben so gut es geht. Mit vollem Terminplan und Engagement, anstatt in der Ecke zu heulen, weil ich eine "alte" Jungfer bin.
 
So ist es eben zur Zeit. Ich arbeite daran. Aber jetzt gerade bin ich 25 Jahre alt, Single und glücklich damit.

(Es tut mir echt leid, dass der Post so lange geworden ist. Ich bin im kürzen und kurz halten nicht so gut. Habe ich oben ja schon mal erwähnt. Aber es musste echt raus. Wenns euch langweilt, geht heulen. Oder fragt mal die nächste Person, mir der du redest, wie es ihr wirklich geht, ohne dich mit dem meistens nicht so ganz der Wahrheit entsprechendem "Gut" zufrieden stellen zu lassen. Das wäre sinnvoller, als sich meine ganze Gedankenwelt anzutun... ;) )

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