18. November 2009

Mein Wunsch

Ich hab letztens bei einem Schreibwettbewerb vom ERF mitgemacht. Aber eigentlich hab ich nur so aus Spaß mitgemacht, ich hab absolut nicht damit gerechnet zu gewinnen. Aber da ich nichts zu verlieren hatte, hab ich ein ursprüngliches Geburtstagsgedicht, dass ich einer lieben Freundin geschickt hab, noch ein bisschen bearbeitet und erweitert und dann eingeschickt.
Naja, irgendwie hab ich dann gewonnen. Habs zuerst nicht glauben können, aber als dann die Karten für das Konzert kamen, war ich wirklich begeistert. Nicht über das Konzert (ich mag Hillsong London nicht, ich wäre wenn dann nur wegen October Light hingegangen), sondern dass das Gedicht anscheinend so gut war (oder es haben einfach nicht viele mitgemacht, oder mein Bestechnungspreis war einfach der Beste.. :P).
Tja, zum Konzert bin ich nicht gefahren, weil es sich für den einen Abend nicht gelohnt hätte so weit zu fahren, außerdem bekam ich von meiner Cheffin nicht früher frei. Die Karten hat dann mein "kleiner" Bruder gekriegt, der sich einen schönen Abend mit ein paar Freunden gemacht hat.

Auf jeden Fall kriegt ihr jetzt das Gedicht zu lesen:


Mein Wunsch


Du agtest mir,
du habest oft Angst vor der Zukunft.
Woher solltest du wissen,
ob das Leben nicht noch schlimmer wird?
Könntest du es wagen,
dir Hoffnung auf ein besseres Leben zu machen?
Oder ird das Leben vielleicht sogar so herrlich,
dass du im Rückblick nur noch staunen wirst?

Ich weiß es nicht.

Aber eins weiß ich.
Manchmal geht es rauf.
Manchmal runter.
An manchen Tagen scheint die Sonne.
An manchen Tagen stürmt es.

Trotzdem wirst du nie alleine sein.

Desegen wünsche ich dir:
Mögest du in keiner Situation,
weder bei strahlend blauem Himmel,
noch bei Gewitterwolken,
das kleine Flüstern dessen überhören,
der alles in der Hand hält,
dessen, der dich sehr genau kennt,
dessen, der dich manchmal unspürbar
und trotzdem ganz fest in seiner Hand hält,
dessen, der mit ganz leiser Stimme sagt:

"Kind, ich habe einen Plan mit dir.
Kind, ich verlasse dich nicht.
Kind, ich liebe dich!"


Fight the Devil! Yehaaa!

15. November 2009

Heftig!

Also, ich hatte ein echt heftiges Wochenende. Und da ich annehme, dass es euch interessiert, blogge ich eben. Wenn es euch nicht interessiert, könnt ihr ja aufhören zu lesen.. :P

Das Ganze find irgendwie am Donnerstag an, als meine Cheffin anrief und sagte, dass ich ein Appartment, dass zu unserer kleinen Pension gehört putzen sollte. Eigentlich hatte ich freu und wollte auf die Arbeits- und Berufsmesse in Freiburg, aber naja, Cheffin ist Cheffin.
So bin ich nun am Freitag ins Appartment und hab geschlagene sechs Stunden dieses Ein-Zimmer-Appartment geputz. Ich hoffe nur, dass ich letztendlich nichts mehr übersehen habe. Ich bin fast kirre geworden. Sechs Stunden! Zwanzig Quadratmeter! Ich hab selten so ein versifftes Räumchen gesehen. (Aber die Appartments unserer Pension sind sowieso nicht sehr empfehlensert... *flöt*)

Naja, auf jeden Fall musste ich nachher noch ins Büro. *Hach* Naja, da habe ich meinen neuen Kollegen kennen gelernt. Den werd ich zwar voll selten sehen, aber der sieht so unglaublich gut aus. Blonde schulterlange Locken, blaue Augen, braun gebrannt, sportlich.. *Hach* Naja, was solls.

Danach sind wir nach Basel zu der Joyce Meyer Konferenz gefahren. Da waren wir auch Samstag den ganzen Tag. Wir waren so froh, dass wir einen Platz in der Halle gefunden haben. Es waren so heftig viele Leute da und es war so heftig voll. In die Halle passten 7500 Leute, jeder einzelne Platz war besetzt, auf den Gängen und Treppen saßen und standen Leute. Irgendwann haben die den Eingang geschlossen, weil sonst einfach viel zu viele Leute da waren. Also haben die irgendwo Overflow-Räume aufgemacht mit Videoübertragung. Da waren dann weitere 1500 Leute. Dazu standen vor der Halle noch hunderte von Leuten, die das ganze dann per Lautsprecher verfolgt haben. Es war einfach so heftig viel los. Als wir in die Halle wollten gab es ein heftiges Gedrängel, so dass die Security-Leute völlig verzweifelt sind, einige Leute wurden so heftig nach vorne gedrückt, dass die einen Sanitäter gebraucht haben. Der Obersecuritymann hat einfach irgendwann dauernd geschrien: "Langsam! Leute, überlegt mal, wohin ihr eigentlich geht. Das ist doch kein Rockkonzert hier..." Jaja, es war eben heftig.
Aber die Frau hats auch einfach drauf. Irgendwie ist die imponierend (zumindest wenn man kein Problem damit hat, dass Frauen predigen..). Mit 66 hat man zwar einiges an Lebenserfahrung angesammelt, aber es können nicht viele diese Erfahrungen so humorvoll und praktisch weiter geben. Meiner Meinung nach lohnt es sich auf jeden Fall, sich die mal reinzuziehen.
Im Gegenteil zu Hillsong London. Ich bin kein Worship-Fan und ich war es auch noch nie so wirklich, aber ich war schon irgendwie enttäuscht von denen. Irgendwie waren die noch lascher und ruhiger, als auf den CDs und so. Die Übergänge von den "rockigen" zu den ruhigeren Liedern waren total aprupt, die können nicht einfach abrocken und keine Stimmung verbreiten. Das einzige, was am Sound gut war, war der Bass, den ich ausnahmseise mal am ganzen Körper und nicht nur in den Ohren gespürt habe, und das Schlagzeug, und das aber auch nur verglichen mit dem bei uns in der Gemeinde.... Naja, Hillsong war kein Ohrenschmaus, dafür aber ein Augenschmaus. Die Lichtshow war echt gut gemacht, schlichte Deko, aber wirkungsvolle Beleuchtung, und dazu dann die gutaussehenden Musiker.. hihihi

Zu dem Ganzen kam noch, dass meine Mama am Freitag kam. Eigentlich wollten mein Papa und mein "kleiner" Bruder auch kommen, aber da mein Pa überraschender Weise doch nicht frei bekommen hat, blieb er eben mit meinem Bruder zuhause. Wie auch immer. Wenn meine Eltern kommen, oder auch nur ein Teil, dann ist das schon fast wie Weihnachten, die bringen immer Nusspli, Schokolade, Klamotten und all die anderen Kleinigkeiten mit. Manchmal sogar so Leckerbissen, wie Kicos.. :D

Naja, sie war halt da und heute hatte mein Bruder Geburtstag. Da ich vier Brüder habe, kommt das dauernd vor, aber selten feiert einer so groß. Morgens fett Frühstück, dann Godi. Abends kam dann die ganze Jugend und meine Mama und seine Schwiegermama haben so fett gekocht. Mütter können eben am besten kochen und aus Kleinigkeiten Festessen machen.. :D

Wie auch immer. Wir waren alle mal wieder so richtig im Zuckerflash und haben rumgeblödelt. Dabei bekam mein Bett Earnie einen neuen Namen: Diät. Da muss ich jetzt mal wieder dringend hin. Jetzt bin ich auf Diät. Endlich.. :P

Fight the Devil! Yehaaa!

12. November 2009

Berliner

Jaja, die Berliner sind ja schon sehr speziell. Köpenik, Kreutzberg, die ganzen Orte, die man entweder aus dem Deutsch-, Erdkunde-, oder Geschichtsunterricht kennt oder eben aus Erzählungen von irgendwelchen Dönerfreaks, die von den Dönern für 1,50€ träumen (von denen man aber in der Tat auch zwei essen muss).

Eigentlich will ich aber auf was ganz anderes hinaus. Auf das Gebäck, das sich Berliner oder auch Pfannkuchen, Berliner Ballen, Puffel, Krapfen oder sonst wie nennt. Irgendwie esse ich die in letzter Zeit öfter. Keine Ahnung, wieso...

Ich liebe diese Dinger. Die sind so herrlich fettig und süß.. :D
Außerdem ist es immer spannend welche zu essen. Du beißt rein und weißt nicht so genau, was dich erwartet. Hast du die Marmeladenseite erwisch, oder nicht? Wie viel Marmelade ist drin? Welche Marmelade, Erdbeere oder Pflaume? Hat der Bäcker mit der Marmelade gespart oder nicht? Oder erwischt du letztendlich doch nur die Teigseite?
Wie gesagt, Berliner sind immer voller Überraschnungen.
Vielleicht esse ich sie ja deswegen gerne.

Wie auch immer. Ich wollte gerade nur mal wieder bloggen und mir fiel kein besseres Thema ein... *grins*

Fight the Devil! Yehaaa!