27. Oktober 2009
Winterzeit ist...
"Hustensymphonie"
Ich find das Video toll. Die Choreographie ist cool. Dazu die ganzen Huster und Würger. Herrlich.
Fight the Devil! Yehaaa!
18. Oktober 2009
Haydn
Haydn - Klavierkonzert Nr. 11 in D-Dur, 3.Satz, Rondo all´hungarese
Man, was hat das alte Erinnerungen geweckt. Ich kann neben dem Cello auch Klavier spielen. Naja, ich konnte es zumindest. Mittlerweile hab ich fast alles verlernt, weil ich, seitdem ich von meinen Eltern ausgezogen bin, kein vernünftiges Klavier zum Üben gehabt habe. Auf jeden Fall war das letzte Stück, das ich gelernt und jetzt auch schon wieder verlernt habe, das obige Stück. Zwar nicht in der Fassung wie oben, sondern vereinfacht, aber immerhin. Ich konnte es perfekt. Ich hab so lange an den Vorschlägen geübt und die eine Stelle mit der absteigenden chromatischen Tonleiter. Und das ganze mit meiner Lehrerin im Duett hat so richtig gerockt. Ich konnte es zehnmal hintereinander mit ihr spielen und hatte immer noch nicht genug. Sie war aber auch eben etwas ganz besonderes. Cellounterricht hat mir noch lange nicht so viel Spaß gemacht, wie Klavier. Mit der Klavierlehrerin konnte man total Blödsinn machen, die hatte auch die beste Lache, die ich je getroffen hab. Einmal haben mein Bruder und ich, wir hatten immer zusammen Unterricht, ihr einen Elektroschockkulli untergejubelt. Das sind diese Dinger, bei denen man so einen leichten Schock bekommt, wenn man drauf drückt. Wir haben fast die ganze Zeit nur noch gelacht. Jaja, ich hatte selten so viel Spaß, wie beim Klavierunterricht.
Den Klavierunterricht vermisse ich hier im Süden am meisten.
Was solls. Ich habe ja noch Artistino.
Fight the Devil! Yehaaa!
9. Oktober 2009
Straßenbahngeschichten
Ich war heute mal wieder in der Straßenbahn unterwegs. Bin ich eigentlich dauernd. Eigentlich sitze ich lieber am Bahnhof und warte auf Züge und beobachte die Menschen um mich herum.
Das ist voll interessant! Am liebsten habe ich Begrüßungsszenen. Wenn Leute lachend aufeinander zurennen und sich umarmen. Das Strahlen auf deren Gesichtern bringt einen irgendwie immer zum lächeln. Aber auch so liebe ich es Meschen zu beobachten. Egal, wo ich bin, was ich mache und wer um mich herum ist. Jeder ist so verschieden, so einzigartig, so besonders. Schon allein vom Aussehen, groß, dünn, alt, lässig. Und dann deren Gestik und Bewegungen, Eile, Lässigkeit, Freude, Gemütlichkeit. Wie gesagt, ich mag es Leute zu beobachten.
Aber heute in der Straßenbahn sind mir die Gegensätze und die Unterschiede in Menschen so richtig bewusst geworden.
In einem Vierer saß ein Ausländer, er sah einem Türken oder Albaner ähnlich. In der Ecke der Welt kenne ich mich nicht so gut aus. Ihm gegenüber saß ein Deutscher. Sie saßen in meinem Rücken, so konnte ich sie nicht so gut beobachten. Plötzlich hört man nur, wie der Ausländer sich aufregt. So von wegen: "Was guckst du? Probleme? Soll ich dich schlagen? Soll ich dich in Krankenhaus bringen?" Der Deutsche ignorierte ihn, so wie ich das mitbekommen habe, aber das fand der Ausländer garnicht gut. Der fing dann erst richtig an mit "Arschloch. Ich holen Polizei. Du Rassist. Du deutscher Rassist. Alle deutschen voll Rassist" und bla und blubb. Das übliche halt. Eine Mitfahrerin versuchte irgendwie zu vermitteln, so ganz nach dem Motto "Geh doch dorthin, wo du herkommst".
Irgendwie fand ich das amüsant. Der Mann kann kein wirkliches Deutsch, aber für Ausdrücke wie "Arschloch" oder "Rassist" war er schon lange genug in Deutschland. Irgendwie glaube ich, dass er sie schon öfter hören musste, als ihm lieb war, was ich dann doch weniger lustig fande.
Naja, irgendwann beruhigte er sich auch und stieg dann irgendwo nach mir im Freiburger Ghetto aus.
Dann kam eine andere Stimme durch. Man merkte so richtig, dass es ein sehr vergnügter und zufriedener Mann war. Er redete irgendwas davon, dass alle Menschen Menschen seien, egal, welche Hautfarbe, Nationalität und Vergangenheit. Wir sollen zusammen halten, auch wenn wir uns vielleicht nicht verstehen. Man konnte so richtig die Lebensfreude spüren.
Das hat mich neugierig gemacht. Ich habe dann die Tür in seine Richtung angesteuert. Als ich vorbei ging, meinte er zu einer jungen Mutter, die neben ihm stand: "Ich muss die nächste Haltestelle raus. Nur damit Sie es wissen."
Das brachte mich zum Schmunzeln. Man konnte wirklich die Lebendigkeit in seinen Augen sehen, während er, wie ein kleines Kind, so ganz voller Übermut auf seinem Sitz hin und her rutschte.
Er saß in einem Rollstuhl.
Fight the Devil! Yehaaa!
4. Oktober 2009
Unfair
Manchmal kommt einem das Leben ganz schön unfair vor.
Wie jetzt zum Beispiel.
Zuerst ein bisschen Hintergrund. Ich war im Sommer 2007 drei Monate lang in Indonesien bei einer deutschen Missionarsfamilie auf Sumatra und habe dort deren zwei süßen Kiddies in dem Home-Schooling-System unterrichtet. Es war bis jetzt eigentlich meine beste Erfahrung und ich würde das liebend gerne noch einmal machen.
Nunja, jetzt waren zwei meiner Brüder für eine Woche dort. Bei derselben Familie, die haben aber Urlaub gemacht und sind durchs Land gefahren, von dem ich eigentlich nicht viel mitbekommen habe. Aber jetzt wo sie zurück sind, riecht das ganze Haus so typisch indonesisch. Es riecht eben genauso, wie es dort riecht, nur vielleicht weniger intensiv und es vergeht auch eben.
Und dazu kommen dann die ganzen Erzählungen, wie es drüben ist und so, und naja...
Irgendwie bekomme ich gerade Fernweh.. :)
Fight the Devil!! Yehaaa
1. Oktober 2009
Fight the Devil!!
Liebe Brüder und liebe Brüderinnen,
jaha, also ich schreibe immer am Postende diesen Satz: "Fight the Devil! Yehaaa!"
Das hat eigentlich einen sehr einfachen Grund. Ich bin kein frommer Fanatiker, der versucht cool zu sein und sein Lebensmotto deswegen auf englisch schreibt. Naja, das Ganze kam eigentlich aus einem heidnischen Video, das ich mal gesehen habe. Ich bin immer noch begeistert davon. Und zwar so, dass ich das dauernd sage, dass ich es unter jeden Post schreibe, dass ich es als Wecker habe und sonst wo loswerde. Das "Yehaaa" kam irgendwann von mir dazu und hat mit dem Video selbst nichts zu tun.
Aber schaut es euch doch einfach an:
In dem Sinne,
Fight the Devil! Yehaaa!